Going Green – Umstellung auf Ökologie

Go Green
Go Green – Xpert.Digital – Bild: brandmix|Shutterstock.com

Die folgende Statistik zeigt die Anzahl der Beschäftigten für den Umweltschutz in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2019. Im Jahr 2019 waren rund 305.000 Personen in Deutschland mit der Herstellung von Umweltschutzgütern sowie mit der Erbringen von Umweltschutzleistungen beschäftigt.

Umweltschutz – Beschäftigte in Deutschland bis 2019

Anzahl der Beschäftigten für den Umweltschutz in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2019 (in 1.000)

Anzahl der Beschäftigten für den Umweltschutz
Anzahl der Beschäftigten fĂĽr den Umweltschutz – Bild: Xpert.Digital

Anzahl der Beschäftigten für den Umweltschutz in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2019

  • 2009 – 180.300
  • 2010 – 216.000
  • 2011 – 236.400
  • 2012 – 256.500
  • 2013 – 258.700
  • 2014 – 250.400
  • 2015 – 259.200
  • 2016 – 251.200
  • 2017 – 263.900
  • 2018 – 289.300
  • 2019 – 305.000

Schon gewusst, dass die Erde jetzt viel grĂĽner ist als vor 20 Jahren?

Vor allem in China und Indien hat durch menschliches Zutun dazu geführt, dass mehr Flächen mit Pflanzen bedeckt sind. Aber das ist mit Vorsicht zu genießen! Warum? Das erfährst Du hier: Die Erde ist viel grüner als vor 20 Jahren

Wie grĂĽn ist Deutschlands Strom?

Immer mehr Strom in Deutschland stammt aus Wind, Wasserkraft und der Sonne. 2018 wurde der größte Anteil des Ökostroms aus der Windkraft gewonnen (20,4 Prozent). An zweiter Stelle stand die Solarenergie, mit einem Anteil von 8,4 Prozent an der Nettostromerzeugung in Deutschland. Das Ziel der Bundesrepublik ist, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Um das Ziel zu erreichen, setzen einige Bundesländer auf die Solarpflicht mit Photovoltaikanlagen auf Dächern und die Solarpflicht für offene Parkflächen, die mit Solardächern versehen werden können, den sogenannten Solarcarports.

Wie grĂĽn ist Europas Energie?

Länder wie Frankreich und die Niederlande hängen trotz niedrig gesteckter Ziele weit hinter den EU-Zielen. Deutschland liegt mit einem Anteil von 15,5 Prozent erneuerbarer Energien unter dem EU-Durchschnitt. Mit einer Solarpflicht wollen einige Bundesländer in Deutschland die EU-Ziele forcieren. Darunter gehört auch eine Solarpflicht für Solarcarports an offenen Parkflächen. Besser sieht es dagegen in Österreich aus: Die Alpenrepublik bezog 2017 bereits 32,6 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen.

Und zu guter Letzt: Für die EU gehört Müllverbrennung zu den erneuerbaren Energien

EU: MĂĽllverbrennung ist Erneuerbare Energie
EU: Müllverbrennung ist Erneuerbare Energie – Bild: @shutterstock | DeawS – atabik yusuf djufni

Nicht erneuerbare Energie kann man nur einmal verwenden. Sie ist begrenzt vorhanden und nicht beliebig verfügbar. Dazu gehört auch die Atomkraft. Für die Atomkraftwerke wird angereichertes Uran benötigt, das erst industriell hergestellt werden muss. Als Abfallprodukt fällt abgereichertes Uran an. Was mit diesem und mit den bei der Kernspaltung verursachten Spaltprodukte, sprich hochgiftiger radioaktiver Abfall, passiert, ist ein anderes Thema. Dagegen wiederum verursachen fossile Energieträger die Umweltverschmutzung und die Klimaerwärmung durch Freisetzung der Treibhausgase.

Bis dahin ist alles logisch nachvollziehbar: Erneuerbare Energie ist beliebig verfĂĽgbar und schaden nicht der Umwelt.

Aus welchen Gründen auch immer ist das beim Thema Müllverbrennung anders. Was bei uns nicht verbrannt wird, geht ins Ausland. Seit 2000 hat sich die Menge der verbrannten Abfälle in Deutschland vervierfacht.

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